Kaliumphosphat CAS#7778-53-2
Hervorragende Pufferkapazität: Kaliumphosphat bietet eine starke Pufferleistung, die eine effektive pH-Regulierung ermöglicht und stabile chemische Umgebungen aufrechterhält.
Breiter pH-Einstellbereich: Durch Anpassung des Verhältnisses von einbasischen und zweibasischen Phosphatformen können Kaliumphosphat-Puffersysteme über einen breiten pH-Bereich von 5,8–8,0 effektiv puffern.
Hohe Wasserlöslichkeit:Kaliumphosphat weist eine ausgezeichnete Löslichkeit in Wasser auf, was eine einfache Zubereitung und effiziente Leistung in verschiedenen Anwendungen gewährleistet.
Vielseitige Forschungs- und Industrieanwendungen: Als wichtiges Pufferreagenz wird Kaliumphosphat häufig in mikrobiellen Kulturmedien, phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), biochemischer Forschung und Laboranwendungen eingesetzt.
Produktbeschreibung von Kaliumphosphat CAS#778-53-2
Kaliumphosphat ist ein Reagenz mit ausgezeichneter Pufferkapazität und wird häufig als pH-regulierendes Mittel verwendet. Es wird üblicherweise als Bestandteil verschiedener mikrobieller Kulturmedien und phosphatgepufferter Kochsalzlösungen (PBS) eingesetzt.
Kaliumphosphat liegt in mehreren Formen vor, einschließlich einbasischer, zweibasischer und dreibasischer Formen (K₃PO₄). Die meisten neutralen pH-Kaliumphosphat-Puffersysteme werden durch Kombination unterschiedlicher Anteile von einbasischem und zweibasischem Kaliumphosphat je nach den erforderlichen pH-Bedingungen hergestellt.
Der Gomori-Puffer, eines der am häufigsten verwendeten Phosphatpuffersysteme, besteht aus einer Mischung von einfach basischem Dihydrogenphosphat und zweifach basischem Monohydrogenphosphat. Durch Anpassung des Verhältnisses dieser Phosphatsalze können Pufferlösungen mit effektiver Pufferleistung im pH-Bereich von 5,8 bis 8,0 hergestellt werden. Kaliumphosphat zeichnet sich durch eine hervorragende Pufferkapazität und ausgezeichnete Wasserlöslichkeit aus und eignet sich daher für eine Vielzahl biochemischer und laborbezogener Anwendungen.
Chemische Eigenschaften von tri-Kaliumphosphat
| Schmelzpunkt | 1340 °C |
| Dichte | 2,564 g/mL bei 25 °C (Lit.) |
| Dampfdruck | 0Pa bei 20℃ |
| Lagertemp. | Raumtemp |
| Löslichkeit | Wasser: löslich100 mg/ml, klar, farblos |
| bilden | Solide |
| Spezifisches Gewicht | 2.564 |
| Farbe | Weiß |
| Geruch | bei 100,00?%. geruchlos |
| Wasserlöslichkeit | 50,8 g/100 mL (25 °C) |
| Empfindlich | Hygroskopisch |
| Merck | 147660 |
| BCS-Klasse | 1 |
| Stabilität: | Stabil. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, Feuchtigkeit. |
| CAS-Datenbankreferenz | 7778-53-2 (CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Substanzregistersystem | Trikaliumphosphat (7778-53-2) |
| Gefahrencodes | C, Xi |
| Risikohinweise | 38-41-34 |
| Sicherheitshinweise | 26-39-45-36/37/39 |
| RIDADR | UN 1805 8/PG 3 |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | TC8450000 |
| F | 46244 |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 28352400 |
Kaliumphosphat wird häufig als Düngemittel und Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Es findet auch Anwendung in optischen Modulatoren und nichtlinearen optischen Anwendungen, wie der Frequenzverdopplung (Second-Harmonic Generation, SHG). In der organischen Synthese nimmt es an der phasentransferkatalysierten Umwandlung entsprechender vicinaler Dibromverbindungen in Acetylene durch doppelte Dehydrobromierung teil. Darüber hinaus kann es als wirksames Reagenz für die oxidative Kupplung von Thiolen zu Disulfiden eingesetzt werden.
Kaliumphosphat tribasisch ist ein Reagenz mit ausgezeichneter Pufferkapazität und wird umfassend in der Molekularbiologie, Biochemie und Chromatographie eingesetzt. Es wird zur Extraktion von Keratohyaling-Proteinen aus Rindergeweben sowie zur Untersuchung der Auswirkungen von Gefrier-Auftau-Zyklen auf die Stabilität von Proteinen verwendet, die für Konformationsänderungen anfällig sind. In der Lebensmittelindustrie dient es als Lebensmittelzusatzstoff mit emulgierenden, schäumenden und aufschlagenden Eigenschaften.
Kaliumphosphat tribasisch wurde auch in verschiedenen Forschungsbereichen angewendet, darunter:
Als Bestandteil von Lysepuffern zur Proteinisolierung aus Gram-positiven Bakterien.
Als Reagenz bei der skalierbaren Synthese und Nachmodifikation von NU-1000 mesoporösen metallorganischen Gerüsten.
Verwendung bei der Herstellung hochgereinigter Plasmamembranen aus Lilium davidiioderOryza sativa.




