Cäsium(I)-iodid CAS#7789-17-5
Hohe Szintillationseffizienz: CsI- und CsI(Tl)-Szintillatoren weisen eine hervorragende Szintillationsleistung auf und ermöglichen eine effiziente Umwandlung von hochenergetischen Teilchen und Röntgenstrahlung in detektierbare Signale.
Hervorragende räumliche Auflösung: CsI(Tl)-Szintillatorfilme liefern eine hohe räumliche Auflösung und sind daher ideal für fortschrittliche digitale Röntgenbildgebungsanwendungen, die präzise Bilddetails erfordern.
Überlegene Kompatibilität mit Silizium-Auslesesystemen: CsI(Tl)-Filme bieten eine hervorragende spektrale Anpassung an siliziumbasierte Photodetektor-Arrays und gewährleisten eine effiziente Signalübertragung und verbesserte Bildgebungsleistung.
Breite Anwendungen in der Strahlungsdetektion und Bildgebung: Szintillationsmaterialien auf CsI-Basis werden häufig in der Detektion hochenergetischer Teilchen, der Überwachung ionisierender Strahlung und fortschrittlichen Röntgenbildgebungstechnologien eingesetzt.
Produktbeschreibung von Cäsiumiodid CAS#7789-17-5
Cäsiumiodid (CsI) und anorganische Halogenidmaterialien wie CsI(Tl) werden häufig als Szintillationsmedien in der Hochenergie-Teilchendetektion und bei Detektoren für ionisierende Strahlung eingesetzt. Vakuumbedampfte CsI(Tl)-Dünnschichten gehörten zu den ersten Szintillatormaterialien, die in der Röntgenbildgebung durch photoelektrische Umwandlungssysteme verwendet wurden.
In fortschrittlichen digitalen Röntgenbildgebungstechnologien werden CsI(Tl)-Szintillatorfilme aufgrund ihrer hervorragenden Röntgenszintillationseffizienz, hohen räumlichen Auflösung und starken Kompatibilität mit spektralempfindlichen siliziumbasierten Auslesearrays umfassend eingesetzt, was eine hochwertige und präzise Bildgebungsleistung ermöglicht.
Cäsiumiodid Chemische Eigenschaften
| Schmelzpunkt | 626 °C (Lit.) |
| Siedepunkt | 1280 °C |
| Dichte | 4,51 g/ml bei 25 °C (Lit.) |
| Brechungsindex | 1.7876 |
| Fp | 1280°C |
| Lagertemp. | An einem dunklen Ort, inerter Atmosphäre und bei Raumtemperatur aufbewahren |
| Löslichkeit | löslich in Ethanol, Methanol, Aceton |
| bilden | Perlen |
| Spezifisches Gewicht | 4.51 |
| Farbe | Weiß |
| PH | pH (50 g/l, 25 °C): 5,0–9,0 |
| Wasserlöslichkeit | 74 g/100 ml (20 °C) |
| Empfindlich | Hygroskopisch |
| Merck | 142014 |
| Expositionsgrenzen | ACGIH: TWA 0,01 ppm |
| Dielektrizitätskonstante | 5,6 (Umgebung) |
| Stabilität: | Stabil. Zerfließend. |
| CAS-Datenbankreferenz | 7789-17-5 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Cäsiumiodid (7789-17-5) |
| EPA-Substanzregistersystem | Cäsiumiodid (CsI) (7789-17-5) |
| Gefahrencodes | Xn, Xi |
| Risikohinweise | 36/37/38-42/43-43 |
| Sicherheitshinweise | 22-36/37-45 |
| RIDADR | UN 3077 9 / PGIII |
| WGK Deutschland | 2 |
| RTECS | FL0350000 |
| F | 8 |
| TSCA | Ja |
| HS-Code | 28276000 |
| Toxizität | LD50 i.p. bei Ratten: 1,4 g/kg (Cochran) |
Produktanwendung von Cäsiumiodid CAS#7789-17-5
Cäsiumiodid-Kristalle werden häufig als Szintillationsmaterialien in elektromagnetischen Kalorimetern für Teilchenphysik-Experimente verwendet. Sie werden auch als optische Komponenten in Fourier-Transform-Infrarot-Spektrometern (FT-IR) eingesetzt, wo sie aufgrund ihrer hervorragenden Infrarot-Transmissionseigenschaften als Spektroskopiematerialien dienen.
Im Vergleich zu häufig verwendeten Kaliumbromid-Spektroskopen bietet Cäsiumiodid einen breiteren Lichttransmissionsbereich, der bis in den fernen Infrarotbereich reicht. Allerdings sind Cäsiumiodid-Optikkristalle relativ weich und weisen keine Spaltbarkeit auf, was es schwierig macht, eine ebene und hochpolierte Oberfläche zu erzielen.
Darüber hinaus müssen Cäsiumiodid-Optikkristalle in trockenen Umgebungen gelagert werden, um Reaktionen mit Feuchtigkeit zu verhindern. Das Aufbringen einer Germaniumbeschichtung auf die Oberfläche kann die Auswirkungen der atmosphärischen Feuchtigkeit während der Handhabung und des Austauschs von Spektroskopen wirksam reduzieren.




